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CAPPELLA
DI SAN JACOPO
Via San Francesco
Das alte Oratorium des Bischofspalasts stammt aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach umgebaut. Heute ist das komplett restaurierte Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich.
Im Inneren befindet sich eine große Freskenmalerei von Bicci di Lorenzo. Sie stellt die "Krönung der Jungfrau Maria inmitten von Engeln und Heiligen" dar. Außerdem ist eine umfangreiche Sammlung an religiösen Goldschmiedekunstgegenständen aus dem Gebiet um Florenz aus der Spätgotik und Renaissance bis zum Barock und Neoklassizismus zu sehen.
Öffnungszeiten
März und Oktober: 10-18
Uhr Dienstag geschlossen
Von April bis September 10-19
Uhr Dienstag geschlossen

MUSEO PRIMO CONTI
Via Duprè, 18
Das Museum und die Fondazione Primo Conti (Stiftung Primo Conti) haben ihren Sitz in der Villa Le Coste, einem herrschaftlichen Gebäude aus dem 15. Jh. in der Nähe des Römischen Theaters. Seit 1987 befindet sich hier das Museum, das der Künstler selbst gründete. Über sechzig Ölgemälde und mehr als hundertfünfzig Zeichnungen aus dem künstlerischen Schaffenswerk der "Avanguardie" sind hier zu sehen.
Öffnungszeiten
Von Montag bis Freitag
von 9 bis 13 Uhr.
Samstag und Sonntag nur für Gruppen nach Vereinbarung geöffnet.
Eintritt: 3 Euro
MUSEO MISSIONARIO ETNOGRAFICO FRANCESCANO (MISSIONARISCHES ETHNOGRAFISCHES FRANZISKANER-MUSEUM)
Via San Francesco
Zugang vom Inneren der Kirche San Francesco, während der Öffnungszeiten der Kirche geöffnet.
Das didaktisch ausgerichtete Museum ist von den Mönchen nach deren Missionarsaufenthalten im Orient gegründet worden. Besonders umfangreich ist die chinesische Abteilung, die sowohl antike Kunstwerke als auch handwerkliche Gegenstände umfasst. Bronzegegenstände, Keramik, Stoffe und Gegenstände aus Elfenbein. Im Museum befindet sich auch eine ägyptische Abteilung mit archäologischen Fundstücken.
Freier Eintritt
BADIA FIESOLANA
Via della Badia
dei Roccettini, 9
Die um das Jahr 1000 gebaute Abtei ist von Jacopo il Bavaro zur Kathedrale von Fiesole geweiht worden. Von 1440 bis 1778 geht sie zum Lateranorden, den sogenannten Roccettini, über: Die Fassade aus dem typischen weiß-grünem Prateser Marmor erinnert an die florentinische Taufkappelle von S. Miniato al Monte.
Öffnungszeiten
Frühjahr / Sommer 9–18 Uhr;
Herbst / Winter: 9–17 Uhr
Samstag 9–12 Uhr; an Sonn
und Feiertagen 10,30–12,30 Uhr Eintritt frei.
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KIRCHE UND KLOSTER SAN DOMENICO
Piazza di San Domenico
Das älteste Domenikaner-Kloster in Florenz. Bruder Beato Angelico begann hier seine Tätigkeit. Werke des Beato Angelico.
Öffnungszeiten
Frühjahr / Sommer
7,30–12 Uhr , 16–18 Uhr
Herbst / Winter: 7,30–12 Uhr,16–17 Uhr
BASILICA
DI S. ALESSANDRO
Via S. Francesco
Frühchristliche Basilica. Der Überlieferung nach soll die Kirche auf den Überresten eines römischen Tempels errichtet worden sein, der Bachus gewidmet war. Das heutige Erscheinungsbild ist das Ergebnis einer Erneuerung im 11. Jahrhundert sowie weiterer Restaurierungsarbeiten im 18., 19. und 20. Jahrhundert. Dabei sind unter der Apsis Spuren aus etruskischer Zeit ans Tageslicht getreten. Die Kirche hat einen großen Innenraum; das Mittelschiff ist doppelt so groß wie die Seitenschiffe und von diesen durch wunderschöne Säulen aus karystischem Marmor (Cipollino) und weißem Marmor, der möglicherweise von einem römischen Gebäude stammte und hier wieder verwertet wurde, getrennt
Die Kirche wird für Ausstellungen und Konzerte genutzt.
Bei kulturellen Veranstaltungen ist sie geöffnet
KATHEDRALE
SAN ROMOLO
Piazzetta della Cattedrale, 1
Das Bauwerk ist im Jahr 1028 entstanden, zur Zeit des Bischofs Jacopo il Bavaro. Im 13. Jahrhundert wurde das Gebäude erweitert, wie aus den Inschriften mit den Jahreszahlen 1201 und 1256 hervorgeht, die sich auf zwei Kapitellen befinden. Im 19. Jahrhundert ist das Bauwerk komplett restauriert worden, wobei man der Kirche ihre ursprüngliche romanische Form wieder geben wollte. Der Grundriss der Kirche ist der einer dreischiffigen Basilika mit einer Holzbalken-Dachstruktur. Im Inneren befinden sich zahlreiche bedeutende Kunstwerke, wie z.B. von Mino da Fiesole und Bicci di Lorenzo.
Öffnungszeiten
Frühjahr / Sommer
8–12 Uhr, 15–18 Uhr
Herbst / Winter: 8–12, 14–17
Freier Eintritt

KIRCHE S. MARIA PRIMERANA
P.zza Mino
Die Ursprünge der Kirche reichen vermutlich auf das 10. Jahrhundert zurück. Aufgrund ihrer Position (sie überragt den Platz, wahrscheinlich zur Zeit der Römer "Forum") ist anzunehmen, dass sie auf einem antiken Bauwerk errichtet worden ist. In der Nähe hat man Überreste von langobardischen Grabanlagen gefunden. Dies lässt darauf schließen, dass es sich um eine frühchristliche Kirche handelt. Im Inneren der Kirche befinden sich Werke von Francesco da Sangallo und Andrea Della Robbia.
Öffnungszeiten
Frühjahr / Sommer
7,30–12 Uhr, 14–17 Uhr
Herbst / Winter: 7,30–12 Uhr, 14–17 Uhr
Freier Eintritt |
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Was Sie besichtigen und unternehmen können
ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGSSTÄTTE
Via Portigiani, 1
Auf drei Hektar wunderschöner Hügellandschaft kann man Überreste aus der Zeit der Etrusker, Römer und Langobarden besichtigen: Das Römische Theater wurde am Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. errichtet. Erstaunlich gut erhalten sind die Stufen des Theaters und die Nebenräume. Bei den Thermen, die aus der gleichen Zeit stammen, sind noch die Bäder, die Kalt- und Warmbecken sowie die Saunen zu erkennen. Der etruskische Tempel aus dem 4. Jh. v. Chr. ist der Göttin der Heiltugend, Minerva, gewidmet. Hiervon stammen auch viele sogenannte Exvoten aus Bronze, die im Museum zu sehen sind. Nachdem der Tempel zu Zeit der römischen Eroberung zerstört worden war, wurde er im 1. Jahrhundert n.Chr. am gleichen Ort mit gleichem Grundriss, jedoch größer, wieder aufgebaut. Zur Zeit der Langobarden befand sich auf dem gesamten Gebiet ein großer Friedhof, von dem einige Gräber erhalten geblieben sind.
ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM
Via Portigiani, 1
Das Museum befindet sich innerhalb der archäologischen Ausgrabungsstätte und hat die Form eines toskanischen Tempels. Hier ist eine Sammlung der bedeutendsten Fundstücke aus der Stadt und dem Gebiet zu sehen, die eine sehr umfangreiche Epoche abdecken: Von der Frügeschichte bis zur Epoche der Etrusker, Römer, Langobarden bis zum Mittelalter. Es gibt eine umfangreiche Abteilung mit Bronze- und Marmorgegenständen sowie Skulpturen. Besonders wertvoll ist die Costantini Sammlung mit griechischer Keramik der Magna Grecia und etruskischen Keramikgegenständen.
Öffnungszeiten
OKTOBER
10.00 – 18.00 Dienstag Ruhetag
NOVEMBER - FEBRUAR
10.00 – 16.00 Dienstag und Mittwoch Ruhetag
MÄRZ
10.00 – 18.00 Dienstag Ruhetag
APRIL – SEPTEMBER
10.00 – 19.00 Dienstag Ruhetag
MUSEO BANDINI
Via Duprè, 1
Das 1913 gegründete Museum umfasst Werke, die Angelo Maria Bandini (1726 -1803), Philologe, Antiquar und Bibliothekar der Laurenziana Bibliothek Florenz, gesammelt hat. Im Museum befinden sich Kunstschätze wie z.B. Malereiwerke florentinischer Künstler aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die sogenannten „primitivi“ – Taddeo und Agnolo Gaddi, Nardo di Cione, Lorenzo Monaco – sowie Werke von Künstlern des 15. Jahrhundert: Von Neri di Bicci bis Iacopo del Sellaio (Herrlich sind seine Triumphe) bis zur zarten Muttergottes mit Kind aus der Schule Botticellis. Außerdem ist eine bedeutende Sammlung an mehrfarbigen Terrakotta-Werken der Della Robbia zu sehen, der bekanntesten Manifaktur der Renaissance.
Öffnungszeiten
OKTOBER
10.00 – 18.00 Dienstag Ruhetag
NOVEMBER - FEBRUAR
10.00 – 16.00 Dienstag und Mittwoch Ruhetag
MÄRZ
10.00 – 18.00 Dienstag Ruhetag
APRIL – SEPTEMBER
10.00 – 19.00 Dienstag Ruhetag |